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Deutsches Team gewinnt Nationenpreis von Abu Dhabi

Nach seinen ausgezeichneten Ergebnissen am Mittwoch und Donnerstag beim CSIO5* The President of the UAE Showjumping Cup presented by Longines hat Philipp den Abschluss seiner Emirat-Tour perfekt gemacht.

 

Bei der letzten Station in Abu Dhabi ging er nach seinem Sieg im Grand Prix Qualifier mit Belo Horizonte und dem Grand Prix-Sieg mit Catokia am Samstag mit dem deutschen Team im Nationenpreis an den Start. Zusammen mit Mario Stevens, Sven Schlüsselburg und Miriam Schneider trat Philipp unter der Leitung von Equipechef Manfred Schlüsselburg für Deutschland gegen die Nationen Irland, Ägypten, Syrien, Vereinte Arabische Emirate, Saudi-Arabien und Jordanien an. Die Teams gingen in dieser Reihenfolge an den Start, was bedeutete, dass die deutsche Mannschaft die undankbare Aufgabe innehielt, den Parcours zu eröffnen. Mario Stevens und Talisman de Mazure meisterten dies jedoch mit Bravour und kamen fehlerfrei ins Ziel. Sven Schlüsselburg ging mit seinem Bud Spencer als nächstes für Deutschland an den Start und blieb ebenfalls fehlerfrei an den Hindernissen, nahm jedoch einen Zeitfehler in Kauf. Fidelius G unter Miriam Schneider war das dritte Pferd, was für die deutsche Equipe den Parcours betrat. Der quirlige Fuchs war mit neun Jahren das jüngste Pferd der Deutschen. Zur dreifachen Kombination hin wurde er etwas übereifrig und es fielen zwei Stangen. Für Philipp war als Schlussreiter klar, dass er mit Catokia wie Mario Stevens ebenfalls fehlerfrei bleiben musste, damit die deutsche Mannschaft nur einen Zeitfehler mit in den nächsten Umlauf nehmen würde. Catokia, die zwei Tage zuvor ihren ersten 5*-Grand-Prix ihrer Karriere auf Anhieb gewonnen hatte, meisterte auch den Parcours des Nationenpreises ohne sichtbare Schwierigkeiten. Ein klein wenig Glück hatten Philipp und Catokia, die die Vorderstange eines Oxers berührte. Die Stange blieb aber liegen und die beiden absolvierten den Rest des Parcours souverän. Fehlerfrei und innerhalb der erlaubten Zeit kamen sie ins Ziel und so war klar, dass Deutschland nur einen Strafpunkt mit in den zweiten Umlauf nehmen musste und Miriam Schneiders Ergebnis als Streichergebnis gezählt würde.

 

Im zweiten Umlauf gingen die Mannschaften dann in umgekehrter Reihenfolge zum Ergebnis an den Start, weshalb Deutschland als letztes Team starten konnte. Wieder machte Mario Stevens den Auftakt, musste sich jedoch mit einem Hindernisfehler zufriedengeben. Sven Schlüsselbug und Bud Spencer machten es wie im ersten Umlauf und kamen ohne Fehler an den Hindernissen aber mit einem Zeitfehler ins Ziel. Durch Hindernis- und Zeitfehler der Iren, die den Deutschen am nächsten auf den Fersen waren, wussten Miriam Schneider und Fidelius G dass sie sich maximal einen Zeitfehler erlauben durften. Würde ihnen das gelingen, war der deutsche Sieg schon vor dem Schlussreiter sicher. Davon ließen sich die beiden nicht beunruhigen, zeigten sich sehr konzentriert und meisterten in diesem Umlauf auch die schwierige dreifache Kombination mit je nur einem Galoppsprung Abstand fehlerlos. So war klar, dass Deutschland den Nationenpreis gewonnen hatte, als die beiden ins Ziel kamen. Philipp trat als letzter Reiter der Prüfung noch einmal an, wusste aber, dass seine Leistung keine Auswirkung auf die Platzierung der deutschen Equipe mehr haben würde. Mit Catokia begann er den Parcours des zweiten Umlaufs gewohnt souverän, doch an der dreifachen Kombination schien der dunkelbraunen Stute ein klein wenig die Kraft zu fehlen und es fielen zwei Stangen. Daraufhin entschied sich Philipp zur Schonung des Pferdes, den Ritt nicht zu beenden und verzichtete auf die Fortsetzung des Parcours. Wir gratulieren der deutschen Mannschaft zum Sieg im Nationenpreis von Abu Dhabi sowie den Mannschaften aus Irland und den Vereinten Arabischen Emiraten auf den Plätzen Zwei und Drei und freuen uns ganz besonders für Philipp, der ein wahrhaft herausragendes Wochenende hinter sich hat!

 

 

Auch Eoin war am vergangenen Wochenende unterwegs und stellte seine Pferde in Borken vor. Highlight des Turniers war das S**-Springen am Sonntagnachmittag, in welchem er wie bereits im S*-Springen am Tag zuvor beide an den Start gebrachten Pferde platzieren konnte. Chacon beendete die Prüfung auf Rang 7 und My Kiwi auf dem 15. Platz.

25.02.2019 Teilen
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