Languages

Navigation

Weltcupfinale mit Höhen und Tiefen

Foto: Facebook | Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V.

Casello und Cool Feeling waren die beiden Pferde, die Ludger zum Weltcupfinale nach Göteborg begleitet haben. Am Donnerstag startete Ludger mit Cool Feeling in das Turnier und nutzte das Springen über 1,45m am frühen Nachmittag als Einlaufprüfung. Fehlerfrei bestritten die beiden den Parcours, wählten hierfür aber ein kontrolliertes Tempo um in das Turnier zu finden und wurden damit auf dem 12. Rang platziert. In der darauffolgenden ersten von insgesamt drei Finalprüfungen des Weltcupfinals setzte Ludger auf Casello, den er schon seit vielen Jahren an seiner Seite hat. 33 Starter nahmen am Zeitspringen über 1,60m teil und Ludger und Casello hätten sich mit ihrer Zeit eine Ausgangsposition in der Top 10 gesichert, wenn nicht eine Stange gefallen wäre, wodurch drei Strafsekunden auf das Ergebnis der beiden aufgerechnet wurden. Somit schlossen sie sich als erste Reserve nach den Platzierten an.

 

Am Freitagabend stand dann die zweite Wertungsprüfung für das Weltcupfinale auf dem Programm. Hier hatte Ludger sich dann für Cool Feeling entschieden, mit dem er das Springen mit Stechen über 1,60m bestreiten wollte. Der Umlauf gelang ihnen hervorragend und die beiden lösten mit einer fehlerfreien Runde das Ticket für das Stechen. Nur acht Starter hatten den Umlauf ohne Fehler bewältigen können, doch im Stechen hätten Ludger und Cool Feeling ein kleines bisschen Glück gebraucht. Ganz leicht berührte Cool Feeling eine Stange, die erst nach gefühlten Sekunden später nach mehrmaligem hin und her Rollen doch noch aus der Auflage fiel. Trotzdem platzierten sich die beiden auf Platz 8.

 

Auch am Samstagabend war es Cool Feeling, der das Hauptspringen mit Ludger bestritt. In der Gothenburg Trophy galt es einen Parcours mit Hindernishöhen von 1,55m zu überqueren, um sich für das Stechen zu qualifizieren. Ludger und Cool Feeling waren das elfte Starterpaar der Prüfung und bis dahin hatte es niemand geschafft, fehlerfrei und in der Zeit zu bleiben. Viele Paare kamen mit Zeitfehlern ins Ziel und der schwierige Parcours verlangte mit komplizierten Distanzen viele Hindernisfehler. Gespannt verfolgte das Publikum im voll besetzten Scandinavium, wie Ludger und Cool Feeling ein Hindernis nach dem nächsten fehlerlos überquerten. Von Anfang an hatte Ludger ein zügiges Tempo gewählt und unter Jubel des Publikums durchquerten die beiden als erstes fehlerfreies Paar die Ziellinie. Als erste Starter im Stechen mussten sie dann die Konkurrenz unter Druck setzten, doch wieder brachte ein Netzroller vier Strafpunkte auf die Anzeige. So wurden Ludger und Cool Feeling sechste im Springen um die Gothenburg Trophy.

 

Im finalen Springen der drei Wertungsprüfungen für das Weltcupfinale ging dann wieder Casello mit Ludger an den Start. Der schwierige Parcours über zwei Umläufe und Hindernishöhen von 1,60m ließ nur fünf fehlerfreie Ritte im ersten Umlauf zu. Leider gehörten Ludger und Casello nicht zu ihnen, konnten sich aber mit einem schnellen Vier-Fehler- Ritt die Teilnahme am zweiten Umlauf sichern. Doch auch der zweite Umlauf verlief nicht optimal. Aus einer Wendung kommend trafen Ludger und Casello eine Distanz nicht, was die beiden so stark aus dem Rhythmus brachte, dass Ludger sich zum Wohle des Pferdes gegen die Beendigung des Parcours entschied. Inzwischen sind bereits alle wieder wohlbehalten zu Hause angekommen und genießen endlich ein paar Sonnenstrahlen in Riesenbeck.

 

 

Foto: Facebook | Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V.

8.04.2019 share
Zurück

Sponsors

A view of our supporters